22.02.2010 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Wie der OVK in seiner aktuellen Erhebung der Bruttowerbeinvestitionen aufzeigt, ist der Online-Werbemarkt in 2009, trotz der schlechten Meldungen und Ereignisse in der Wirtschaft, in 2009 um 12 Prozent gewachsen.

Für 2010 geht man von einem weiteren Wachstum aus und prognostiziert runde 14 Prozent Wachstum.

Auch wenn man solche Zahlen immer mit einer gewissen Vorsicht genießen soll, zeigt folgende Aussage in welche Richtung wir uns immer schneller bewegen:

„In den nächsten zwei bis drei Jahren wird sich das Internet hinter TV als zweitstärkstes Werbemedium etablieren, da die Budgets weiterhin nachhaltig in den Online-Bereich wandern. Der Abstand zu den Zeitungen beträgt schon jetzt weniger als fünf Prozent und wird schon 2010 weiter schrumpfen”, ergänzt Mudter.

Quelle: Absatzwirtschaft

09.01.2010 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Da für mich grundsätzlich nichts selbstverständlich ist, schätze ich die Hilfe von anderen immer sehr und sehe es wirklich als Pflicht (soweit es möglich ist) mich auch immer zu bedanken.

Das sehe ich eigentlich auch bei Retweet’s so. Denn diese können für mich auch eine Art von Wertschätzung oder eben ein kleiner Gefallen sein. Sollte man also für jeden ReTweet einmal “Danke” in die weite Welt hinaus senden oder würde dies auf Dauer als Tweet-Spam wahrgenommen werden?

Hier einige Reaktionen auf meine Frage, die ich auch bei Twitter veröffentlicht hatte:

twitter_tobika_feeback

twitter_sabrinapankin_feeback

twitter_themroc_feeback

twitter_mikeschwede_feeback

twitter_crosla_feeback

Mein Eindruck ist, dass die Erwartung da gar nicht so hoch ist. Klar, jeder freut sich über ein “Danke”, aber bei der Fülle von Tweets, verzichtet man da einfach gerne darauf. Weiterhin besteht natürlich auch die Möglichkeit eine Direkt-Nachricht zu senden.

Nochmals besten Dank an alle (auch an Sonja bei Facebook) für Euer Feedback.

28.11.2009 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Hier einmal ein kurzer Hinweis auf  zwei gefundene Studien.

Die JIM-Studie des Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest brachte folgende Erkenntnisse zum Medienverhalten von Jugendlichen:

  • 90% sehen mindestens mehrmals die Woche TV und sind ebenso häufig online.
  • 60% haben schon Produkte im Internet eingekauft
  • Nach eigenen Schätzungen der Jugendlichen, liegt die Internet Nutzung bei 134 Minuten täglich.
  • Internet bleibt für Jugendliche vor allem ein Kommunikationsmedium.
  • Online Spiele sind sehr beliebt.

Mehr zur dieser Studie bei internetworld.de

Die zweite Studie “Markt-Media-Studie Typologie der Wünsche (TdW) 2010 von Burda Community Network”, gefunden bei Horizont, zeigt folgende Ergebnisse:

  • 80% der Deutschen die online sind, nutzen das Internet zum einkaufen.
  • 30% legen mehr Wert auf lokale Informationen als auf politische Meldungen.
  • Über 44 % informieren sich im Internet über die neuesten Schlagzeilen.
  • Fast 50% nutzen Communities sowie über 45 % Online Banking.
  • 60,4% gehen auf Informationsrecherche.
  • 87,3% haben in den letzten 3 Monaten eine Suchmaschine verwendet.

20.11.2009 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Keiner ist mehr vor dem Internet sicher. Alles wird aufgedeckt. Diesmal ist Google in die Enthüllungsschlagzeilen geraten.

Sehen Sie hier, wer wirklich hinter Google steckt:

Es ist raus - schauen Sie wer hinter Google wirklich steckt

:o)

20.11.2009 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Die Fachgruppe des BVDW hat eine Empfehlung für Unternehmen, die Social Media nutzen (möchten), veröffentlicht.

Diese 6 Regeln sollen zur Orientierung dienen:

  1. Respekt
  2. Sachlichkeit
  3. Erreichbarkeit
  4. Glaubwürdigkeit
  5. Ehrlichkeit
  6. Recht

Mehr dazu gibt es u.a. bei Horizont.

19.11.2009 / Christian @ Uhl & Friends / 1 Kommentar

Im vorherigen Artikel bin ich bereits darauf eingegangen, wie man feststellen kann, ob man für den Social Media Einstieg gewappnet ist.

Wie kann man aber rein praktisch anfangen, wenn man Social Media für das Unternehmen einsetzen möchte?

Sprechen Sie Ihre Kunden an. Nicht online, sondern offline (in Ihrem Ladengeschäft, beim Kundentermin, etc.). Fragen Sie nach, was sie im Internet nutzen, wo sie Ihre Zeit verbringen, welche Vorteile sie sehen und wo Sie einkaufen.

Nachdem Sie erste wichtige Informationen über Ihre Kunden erhalten konnten, lesen Sie sich einmal durch verschiedene Blogs die das Thema Social Media umfassen. Auch wenn es zu Beginn etwas viel sein sollte, werden Sie hilfreiche Informationen finden. Sollte dies einfach zu spezifisch & umfangreich für Sie sein, dann holen Sie sich externen Rat zur Seite.

Sobald Sie Ihr eigenes Verständnis aufgebaut haben, folgen Sie den Gesprächen (also zuhören/hinhören), die in Ihrem Markt bzw. von Ihrer Zielgruppe online geführt werden. Natürlich können Sie zusätzlich auch weitere Erkenntnisse erhalten, indem Sie Ihren Wettbewerb beobachten. Lernen Sie, ob und wie Ihre Zielgruppe online Medien (Social Networks, Blogs, Twitter, etc.) nutzt. Wo Sie sie finden, wie sie angesprochen werden kann.

Folgende (kostenlose) Hilfsmittel können Sie dafür nutzen:

Blogsuche: blogsearch.google.detechnorati.com/search,twingly.com/searchsocialmention.com
Microblogging:  search.twitter.comtwingly.com/microblogsearch,  tweetscan.com
Alerts/Hinweise: google.com/alerts,

Erstellen Sie einen Leitpfaden (Do’s & Don’ts, Tipps & Tricks) der die (online) Kommunikation für jeden (beteiligten) Mitarbeiter regelt bzw. im als Hilfsmittel dient. Sie schützen so zusätzlich Ihre Unternehmensreputation.

Fangen Sie langsam an, sich an den Gesprächen zu beteiligen. Bieten Sie Hilfe an, beantworten Sie Fragen, weisen Sie auf Informationen zu einem Thema hin, veröffentlichen Sie spannende & neue Hintergründe & Geschichten, verschenken Sie etwas besonderes oder laden Sie Personen ein. Wichtig dabei ist, dass Sie Ihrem Unternehmen in der Kommunikation  in einem Unternehmensblog oder Twitter-Account ein menschliches und persönliches Gesicht geben. Verzichten Sie unbedingt darauf, reine vertriebsorientierte oder fachchinesische Mitteilungen zu veröffentlichen. Seien Sie ein Teil der Gespräche.

Dies ist sozusagen das Grundrauschen, also die dauerhafte Partizipation von Ihrer Seite. Stärken können Sie diese, indem Sie Ihre Kunden & Fans durch regelmäßige Aktionen an sich binden und involvieren. Wie so etwas aussehen kann, wird in einem weiteren Post folgen.

18.11.2009 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Wie kann man feststellen, ob Social Media auch etwas für das eigene Unternehmen ist und ob man bereit ist in den sozialen Medien bzw. online aktiv zu werden?

Wenn Sie folgende Fragen beantworten können, sind die ersten Voraussetzungen schon einmal erfüllt:

  • Sind Ressourcen, also Mitarbeiter & evtl. nötiges Budget, vorhanden?  Social Media an sich muss nicht teuer sein, aber es werden dauerhaft zumindest Mitarbeiter Ressourcen benötigt.
  • Welche Mitarbeiter & Abteilungen (Marketing, PR, Kundenservice, Produkt-Management, Personalabteilung, Führungsebenen, etc.) können und werden wie involviert sowie in die Social Media Kommunikation mit aufgenommen?
  • Jedem muss bewusst werden, dass Social Media mehr eine kulturelle als operative Veränderung ist. Diskussionen werden ab sofort öffentlich geführt. Probleme werden transparenter gelöst. Externe Meinungen müssen zugelassen werden.  Das Unternehmen nähert sich den Kunden an und baut auf einen engen Austausch. Sind Sie wirklich bereit für den öffentlichen Dialog?
  • Menschen online an das Unternehmen zu binden & zu involvieren ist eine langfristige Herausforderung. Social Media wird nicht helfen, von heute auf morgen den Umsatz zu steigern. Erst wenn Sie langfristig sähen werden Sie auch durch die Begeisterung Ihrer Kunden ernten können. Es benötigt einfach Zeit Kunden zu Fans bzw. Botschafter zu machen. Können Sie sich das leisten?
  • Haben Sie noch eine “Website” oder schon ein echtes Dialog-Instrument als online Präsenz? Sprich, ermöglichen Sie einen einfachen Austausch sowie eine leichte Vernetzung auf und über Ihre Unternehmensseite?
  • Es gehört etwas Mut dazu neue Dinge auszuprobieren. Nicht immer wird alles ohne Probleme im Social-Media-Leben laufen. Ist man also bereit von Fehlern und dem Feedback zu lernen?

18.11.2009 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Ich denke schon! Viel mehr sollte dies sogar ein wichtiger Bestandteil im Marketing und der Kommunikation sein.

Wichtig dabei ist, dass dies ohne Incentivierung also Honorierung passieren sollte. Auch sollte man Kunden nicht vorgeben, was sie zu schreiben haben.

Warum sollten wir explizit unsere Kunden fragen? Der Normalfall sieht doch so aus, dass verärgerte Menschen ihren Unmut meist sofort äußern. Dies kann eben auch in Form einer Bewertung im Shop, einer Meinung auf dem Blog oder bei Twitter sein.

Die Motivation etwas positiv zu Bewerten ist meist geringer. Auch Zufriedenheitsgefühle die wir öfters erleben, tauschen wir irgendwann nicht mehr aus. Ist man von seinem Auto begeistert, so wird man dies sicherlich in Gesprächen mit Freunden äußern. Aber an eine Bewertung, an ein Feedback beim Autohändler oder auf der Website des Herstellers sowie bei Twitter denkt irgendwann niemand mehr.

Es ist also wichtig, Kunden um Hilfe zu bitten, in dem man nach einem Feedback, einer Bewertung fragt. Auch Kunden werden gerne helfen.

05.11.2009 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Täglich veröffentlichen Menschen ihre Meinungen, Erfahrungen & Gedanken in Form von Videos, Bildern oder Texten in Social Networks sowie auf Plattformen. Dabei vermischt sich schnell privates & berufliches. Für den Mitarbeiter bzw. die einzelne Person sowie für Unternehmen kann dies weitreichende Konsequenzen erzeugen.

Das amerikanische Unternehmen Deloitte hat genau zu diesem Thema eine Umfrage bei Führungskräften & Mitarbeitern durchgeführt.

Hier einmal die wichtigsten Ergebnisse…

… aus der Sicht der Mitarbeiter:

  • 74 % sind der Meinung, dass es einfach ist, die Reputation eines Unternehmens in sozialen Medien zu schaden
  • 61% macht es nichts aus, wenn Arbeitgeber ihre Profile und Aktivitäten in Social Networks beobachten und würden deshalb auch nicht ihr online Verhalten ändern
  • 53 % sagen, dass dem Arbeitgeber das private Profil in Social Networks nichts angeht

… aus der Sicht der Führungskräfte:

  • 23 % sagen, dass Social Networks bei der Personalbeschaffung verwendet wird
  • 18 % können bestätigen, dass es eine von Mitarbeiter erstellte Facebook Fanpage des Unternehmens gibt
  • 23 % bestätigen, dass Social Networking auch zur internen Kommunikation verwendet wird

Quelle: deloitte.com (PDF)

Auch wenn man als Unternehmen noch nicht in sozialen Medien kommuniziert, so sollte man den eigenen Mitarbeitern eine Hilfestellung an die Hand geben, worauf sie achten sollten (gerade im Bezug zum Unternehmen) bzw. was sie nicht dürfen (z.B. ohne Autorizierung im Namen des Unternehmens kommunizieren.).

30.10.2009 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Mit dem sogenannten ”Vertrauensindex” zeigt die Wirtschaftswoche in Zusammenarbeit mit GPRA und TNS Emnid auf, wie viel Vertrauen die Deutschen in Unternehmen haben.

Hier einmal die interessantesten Fakten (Quelle: absatzwirtschaft):

  • mit 42,1 schenken die Deutschen der Lebensmittelbranche die höchste Glaubwürdigkeit.
  • der Chemie-, Energie- & Finanzbranche wird am wenigsten vertraut.
  • nur ein kleiner Teil der Bevölkerung glaubt, dass Unternehmen ehrlich zur Öffentlichkeit sind.
  • 53 % unterstellen den Unternehmen einen zweifelhaften Umgang mit Mitarbeitern.
  • eigenen Kollegen wird mehr vertraut, als Vorgesetzten, Geschäftsführern oder dem Vorstand.

Gerade die letzten 3 Punkte sind wohl ein Ergebnis aus mangelnder Transparenz & schlechter (interner sowie externer ) Kommunikation.

Eine dauerhafte & dialogorientierte online Kommunikation kann dort sicher gegenwirken. Ein corporate Blog zum Beispiel, bietet die Möglichkeit mehr Einblicke in das Unternehmen zu gewähren, mehr über die Menschen die hinter der Marke stehen zu berichten, den eigenen Mitarbeitern die Chance zu geben, selbst über die Unternehmenskultur & Geschehnisse zu schreiben oder insgesamt sich den eigenen Kunden anzunähern.


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