02.07.2009 / Christian @ Uhl & Friends / 2 Kommentare

Jeder der schon einmal geflogen ist, kennt die meist gleichen Sicherheitshinweise der Crew. Gerade wenn man viel fliegt, schaut man schon einmal etwas weniger oder gar nicht hin.

Dazu hat sich nun Air New Zealand etwas einfallen lassen. Diese Video erzeugt sicher nicht nur große Aufmerksamkeit über die Bildschirme im Flugzeug, sondern auch den Effekt, dass es sicher viele weiterleiten & darüber sprechen werden. Zur Zeit hat das Video bereits über 600.000 abrufe.

Ein eigentlich langweiliges Thema, sehr toll und vor allen erzählenswert aufbereitet.

(via scottmonty.com)

16.04.2009 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Gerade im Internet kann es schnell gehen, dass negative Meinungen & Äußerungen über ein Unternehmen die Runde macht.

Ein aktuelles Beispiel ist Amazon.com. Aufgefallen war der eCommerce Gigant durch Änderungen bei Büchern die Sicht dem Thema Homosexualität widmen. Verärgerten Kunden ist aufgefallen, dass bei entsprechenden Büchern verkaufsrelevante Daten plötzlich nicht mehr vorhanden waren und somit nicht mehr über die Keyword-Suche oder bei Bestseller-Listen auftauchten.

Schnell wurde dies über Blogs und Twitter weitergetragen.

Wie sollte man sich verhalten, wenn im Internet eine Welle der Empörung, Wut oder Ärger entstanden ist?

Hier ein paar Empfehlungen wie man mit negativer Word of Mouth umgehen sollte:

  • Reagieren Sie schnell
    Beobachten Sie das Web genau, indem Sie ein Monitoring durchführen. Entdecken Sie einen negativen Fall, reagieren Sie schnell, pro aktiv und lassen Sie wissen, dass Sie sich darum kümmern werden. Lösen Sie größere Probleme bevor sich ein Lauffeuer entwickeln kann.
  • Seien Sie so transparent wie nur möglich
    Auch wenn Sie noch keine Lösung/Antwort haben, teilen Sie dies mit. Ihre Kunden werden Ihre Ehrlichkeit zu wissen schätzen. Geben Sie notfalls Zwischenstandsmitteilungen und geben Sie eine verständliche Erklärung ab, sobald Sie das Problem identifiziert haben.
  • Entschuldigen Sie sich, wenn es Ihr Fehler war
    Eine klares Bekenntnis, kann oft wieder versöhnen. Teilen Sie mit, wenn es Ihr Fehler war und bieten Sie eine Lösung an.
  • Nutzen Sie die gleichen Kanäle
    Sprechen Sie über die gleichen Kanäle direkt mit Ihren Kunden. Veröffentlichen Sie keine Pressemitteilungen sondern nehmen Sie den Kontakt persönlich auf.

(via bazaarblog.com)

04.04.2009 / Christian @ Uhl & Friends / 1 Kommentar

Gerne stelle ich unsere aktuelle Präsentation zum Thema Word of Mouth Marketing hier im Blog einmal zur Verfügung.

Es geht dabei um folgende Punkte:

  • Es wird bereits über Sie gesprochen
  • Most powerful sellingtool
  • Aufmerksamkeit wird immer teurer
  • Wem vertrauen Menschen?
  • Märkte sind Gespräche
  • Warum Menschen über Sie sprechen
  • WOMM Strategie
  • WOMM Regeln
  • Kontrolle & Macht
  • Was man für WOM tun kann
  • WOMM Auswirkungen / Effekte
  • WOMM in der Kürze

Sollte jemand Fragen dazu haben, stehen ich gerne zur Verfügung.

25.03.2009 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Das folgende Video ist ein schönes Beispiel, dass zeigt, wie man Kunden durch einen außergewöhnlichen Service überraschen kann und ihnen so einen Grund gibt, über das Unternehmen zu sprechen. Durch das Veröffentlichen des Videomittschnitts, erleichtert man es zudem noch, das Erlebnis weiter zu verbreiten bzw. es zu teilen.

Southwest Airlines

Auch wenn es sich evtl. um eine gewollte Viral-Kampagne handelt, zeigt es auch, wie einfach Unternehmen Word of Mouth erzeugen können.

(gefunden bei hannestreichel.com)

14.02.2009 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Beim Thema der Woche der aktuellen Ausgabe von Horizont, geht es darum, dass die Deutschen Unternehmen zunehmend kritisch beurteilen sowie Empfehlungen die höchste Glaubwürdigkeit genießen.

Zweites ist sicher nichts neues, aber in Zeiten der sozialen Medien ganz stark im Kommen.

Viel zu wenige Unternehmen achten meiner Meinung nach darauf, in welcher Quantität (aber auch ob positiv oder negativ) sie heutzutage im Web beurteilt werden und das dadurch Menschen in ihrer Kaufentscheidung stark beeinflusst werden.

In einer sehr interessanten Grafik (von der Gemeinschaftsstudie Vision possible von Euro RSG sowie Innofact) mit dem Titel “Brands brauchen Charakter - Wenn Marken Persönlichkeiten wären, dann müssten sie…”, wird aufgezeigt, was Verbraucher Sie wünschen. Dabei fordern Sie mehr Charakter, Abbau der Gleichgültigkeit gegenüber Menschen und sowie die Annäherung an den Menschen (weg vom hohen Ross hin zum offenen Austausch).

In einer weiteren Grafik (Edelman Trust Barometer) geht es darum, in welchen Unternehmensfürsprecher man das meiste Vertrauen hat. Dabei sagen 65 Prozent, dass man Menschen, wie man selbst sei, am meisten vertraut. Am schlechtesten schneiden Regierungsbeamte und CEOs ab.

In der letzten Grafik wird aufgezeigt, welche Reaktionen Konsumenten zeigen, wenn Sie Unternehmen miss- oder vertrauen. 82 % der Menschen kauften die Produkte, wenn Sie Vertrauen haben. Dagegen boykottieren 48 % den Kauf der Produkte, wenn Sie kein Vertrauen gegenüber dem Unternehmen haben. 66 % empfahlen die Produkte weiter, wenn Sie starkes Vertrauen hatten. Wobei 50 % das Unternehmen bei Misstrauen kritisierten. Das 28% ihre positiven Erfahrungen online teilten sowie 21% über die schlechten Erfahrungen im Internet schrieben (hier wäre ich sicher von einem höheren Wert ausgegangen) zeigt, wie wichtig die online Kommunikation für Unternehmen bereits ist.

Man kann davon ausgehen, dass die Anzahl der Menschen, die online Unternehmen bewerten, weiter steigen wird. Für Unternehmen ist es also wichtig, zum einen ein online Monitoring durch zu führen, sowie auf die Äußerungen im Internet zu reagieren.

[Quelle: Horizont 7/2009]

01.11.2008 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Im Bezug auf das Web 2.0 und dessen transparenten Kommunikationskanäle, wird oft gesagt, Unternehmen verlieren die Kontrolle an der eigenen Marke.

Dem stimme ich nicht ganz zu.

Weiterhin haben Unternehmen die Möglichkeit, die Markenführung zu beeinflussen, zu stärken - oder wenn man es so ausdrücken möchte, diese teilweise zu kontrollieren.

An jedem einzelnen Touch Point, also direktem Berührungspunkt mit dem Kunden, müssen Unternehmen dazu aber ihr Markenversprechen einhalten und sich Markengerecht verhalten. Nur so wird man den Erwartungen der Konsumenten gerecht. Jedes Ladengeschäft, jeder Mitarbeiter, jedes Produkt, jeder Service, kann die Marke auf eine eigene Weise wiederspiegeln und beeinflussen.

Den Teil der Markenkommunikation, der nur durch Konsumenten per Mundpropaganda stattfindet, konnten Unternehmen noch nie zu 100% steuern. Im Gegensatz zu den Zeiten ohne Internet hat sich zudem geändert, dass Konsumenten in der Stufe und der Wahrnehmung der Kommunikation nach oben gewandert sind und eine weit aus größere Macht haben als es früher einmal war. Meinungen & Erfahrungen sind heute transparenter und 24 Stunden am Tag abrufbar. Der nicht beeinflussbare Bereich hat sich also im Web 2.0 schlichtweg vergrößert und dramatisch beschleunigt.

Gewinnen werden somit in Zukunft Unternehmen, die es schaffen Ihre Kundschaft auch tatsächlich zufriedenzustellen und somit positive Gespräche erzeugen. Ins Schwanken kommen aber die Unternehmen, die ihren Markenversprechen nicht gerecht werden oder durch belastende Aktionen (z.B. Umweltschädigung, schlechte Produktqualität, Probleme bei der Mitarbeiterführung etc.) auffallen und so zur Zielscheibe für negative Mundpropaganda werden.

01.03.2008 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Eine Studie der FH Bonn-Rhein-Sieg zeigt, dass gerade Start-Ups rund zwei Drittel des Kommunikationsbudgets in Online Marketing investieren. Zudem setzen die Gründer ein Drittel ihrer Mitarbeiter-Ressourcen dafür ein, dass sind knapp 40% der gesamten Kosten. Was in Summe, gerade für ein junges Unternehmen, zur einer Belastung werden kannt. Auch Gründer sollten also auf jeden Fall die Überlegungen einbeziehen, wie und wo kann ich eine Agentur einsetzen und welche positiven Auswirkungen hat dies für mein Kerngeschäft. Denn außer, dass man sich externes Know How in das Unternehmen holt, lässt sich hier und da etwas Budget einsparen oder wieder an anderer Stelle einsetzen.

Interessant ist auch, dass für Internet - Start-Ups, Mundpropaganda (WOM) das mit Abstand wirkungsvollste Marketinginstrument ist. Außerdem werden verstärkt Suchmaschinenmarketing (SEM), Banner Werbung (Display Marketing), Suchmaschinenoptimeriung (SEO) sowie (online & offline) PR als Instrumente eingesetzt. Mit der Wirksamkeit von Newsletter & Radio Spots sind die meisten Marketingverantwortlichen nicht zufrieden.

[Quelle: Absatzwirtschaft.de]

26.02.2008 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Absatzwirtschaft.de berichtet über eine Studie (von Accenture) die den Einfluss und somit die Wichtigkeit von Word of Mouth bei Konsumenten beschreibt.

So lassen sich rund 44 Prozent der Verbraucher, bei Ihrer Kaufentscheidung in hohem Maße von der Mundpropaganda ihrer Freunde leiten.

Nur knapp 14 Prozent würden sich überhaupt nicht von Prominenten in der Werbung beeinflussen lassen.

Trotzdem sagen rund 39 Prozent der Befragten, Werbung übe einen hohen bis sehr hohen Einfluss auf Kaufentscheidungen aus. Was nach unserer Meinung bestätigt, dass Mundpropaganda nicht als das oder einzelnes Marketing-Instrument anzusehen ist, sondern als [immer größer werdender] Teil im Mediamix einfließen sollte.

Gerade positive Produkt- oder Dienstleistungserfahrungen gehören zu den wichtigsten Voraussetzungen, Gespräche unter Konsumenten erzeugen zu können. Für Unternehmen sollte es also wichtiger sein, die Produktentwicklung sowie den Kundenservice zu stärken/fördern, anstatt große Summen für Prominente in der Werbung auszugeben. Denn jedem ist klar, schlechte Produkte oder ein schlechter Kundenservice können auch von einer beliebten Persönlichkeit nicht ausgeglichen werden. 

[Quelle & kompletter Bericht: Absatzwirtschaft.de]

26.02.2008 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Nur 35 Prozent der Deutschen vertrauen noch klassischer Werbung, dies zeigt die Studie “Trust in Advertising” der Nielsen Company. Im Vergleich zu 47 weiteren Ländern liegen die Deutschen an viertletzter Stelle aller befragten Nationen. Nur Litauer (34%), Italiener (32%) und Dänen (28%) haben noch weniger Vertrauen in Werbebotschaften.

Das größte Vertrauen ernten Werbespots und andere Werbemedien noch mit 67 Prozent auf den Philippinen sowie in Brasilien.

Empfehlungen von Freunden, Bekannten und Kollegen sind und bleiben die Nummer eins als En[Quelle und komplette Studie: nielsen.com]

19.02.2008 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Wie konsequent Anfragen von potentiellen oder bestehenden Kunden bearbeitet bzw. beantwortet werden, zeigt eine Studie von Marketing Partner.

Dort wurden 400 Testmails und -anrufe an die zehn absatzstärksten Automarken in Deutschland versendet. Ziel war lediglich eine Testfahrt zu erhalten. Wo bei darauf hingewiesen wurde, dass innerhalb der nächsten 3 Monate einen Neuwagen kaufen wolle.

Toyota schnitt mit der Beantwortung von 90 Prozent aller Anfragen an den Handel am besten ab. Darauf folgte Mercedes-Benz mit 77,5 % sowie Skoda 67,5 %. Schlusslicht der Studie waren VW-Verkäufer/Händler die nur rund 35 % aller Probefahrtwünsche beantworteten. [Quelle: horizont.net]

Es ist immer wieder festzustellen, dass viele Unternehmen gerade Anfragen über das Internet (zum Beispiel über das Kontaktformular der Website) vernachlässigen oder schlicht nicht bearbeiten. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass lange Reaktionszeiten oder keine Antwort sofort einen entsprechenden Eindruck über das Unternehmen bzw. die Leistung vermitteln.

Fragen Sie sich doch selbst, ob Sie bereit sind eine zweite Anfrage an ein Unternehmen zu stellen, dass kein Interesse auf Ihre erste Anfrage zeigte oder wo Mitarbeiter nicht reagieren?

Noch einen Schritt weiter gedacht: Was denken Sie, wird der nicht ernst genommene Sie bei einem entsprechendem Gespräch bei Familie, Freunde oder Kollegen empfehlen? Sicher nicht! Schnell haben Sie also nicht nur eine, nein vielleicht sogar 2-3-4-5 Chancen für die Neukundengewinnung verschenkt.

Überlegen Sie sich also gut, ob Sie ein Kontaktformular auf Ihrer Website anbieten. Wenn Sie es als Teil Ihrer Kundengewinnung, also auch als Service-Bestandteil nutzen möchten, dann ist das Beantworten von Anfragen in einer angemessenen Zeit (24-bis 48 Stunden) ein Qualitätsmerkmal und ein Muss für den Akquise-Erfolg.


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