16.04.2009 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Gerade im Internet kann es schnell gehen, dass negative Meinungen & Äußerungen über ein Unternehmen die Runde macht.

Ein aktuelles Beispiel ist Amazon.com. Aufgefallen war der eCommerce Gigant durch Änderungen bei Büchern die Sicht dem Thema Homosexualität widmen. Verärgerten Kunden ist aufgefallen, dass bei entsprechenden Büchern verkaufsrelevante Daten plötzlich nicht mehr vorhanden waren und somit nicht mehr über die Keyword-Suche oder bei Bestseller-Listen auftauchten.

Schnell wurde dies über Blogs und Twitter weitergetragen.

Wie sollte man sich verhalten, wenn im Internet eine Welle der Empörung, Wut oder Ärger entstanden ist?

Hier ein paar Empfehlungen wie man mit negativer Word of Mouth umgehen sollte:

  • Reagieren Sie schnell
    Beobachten Sie das Web genau, indem Sie ein Monitoring durchführen. Entdecken Sie einen negativen Fall, reagieren Sie schnell, pro aktiv und lassen Sie wissen, dass Sie sich darum kümmern werden. Lösen Sie größere Probleme bevor sich ein Lauffeuer entwickeln kann.
  • Seien Sie so transparent wie nur möglich
    Auch wenn Sie noch keine Lösung/Antwort haben, teilen Sie dies mit. Ihre Kunden werden Ihre Ehrlichkeit zu wissen schätzen. Geben Sie notfalls Zwischenstandsmitteilungen und geben Sie eine verständliche Erklärung ab, sobald Sie das Problem identifiziert haben.
  • Entschuldigen Sie sich, wenn es Ihr Fehler war
    Eine klares Bekenntnis, kann oft wieder versöhnen. Teilen Sie mit, wenn es Ihr Fehler war und bieten Sie eine Lösung an.
  • Nutzen Sie die gleichen Kanäle
    Sprechen Sie über die gleichen Kanäle direkt mit Ihren Kunden. Veröffentlichen Sie keine Pressemitteilungen sondern nehmen Sie den Kontakt persönlich auf.

(via bazaarblog.com)

09.01.2009 / Christian @ Uhl & Friends / 3 Kommentare

Gary Vaynerchuk hat mal wieder gezeigt, dass er das Social Web versteht und wie man es einsetzen kann/muss.

Sein Wein-Social-Network Cork’d, wurde gehackt und auf eine nicht ganz jugendfreie Website weitergeleitet. Schnell poppte die Neuigkeit bei Twitter auf und auch Techcrunch verfasste einen Artikel darüber.

Bevor sich die “schlechte” Nachricht aber weiter verbreiten konnte, nahm er per Twitter und Videokommentar  an der Diskussion teil. Seine schnelle Reaktion und Aufklärung erzeugte sehr positives Feedback und konnte die negative Berichterstattung in eine Positive wandeln.

Gary’s frisch gemachte Erfahrung hat er noch einmal in einem Video festgehalten:

Video auf Viddler.com (leider hat der Viddler Code die Seite beim Firefox zerissen, deshalb nur noch der Link)

Wie dieses Beispiel zeigt, ist es notwendig ein Social Media Monitoring durchzuführen. Nur so ist es möglich, rechtzeitig Negatives zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren.

Wie fanden Sie die Reaktion von Gary?


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