05.07.2009 / Christian @ Uhl & Friends / 4 Kommentare

Immer öfter werden Wettbewerbe, Aktionen & Gewinnspiele, u.a. mit dem Ziel die Follower Anzahl bei Twitter zu erhöhen, durchgeführt. Dabei werden meist die Spielregeln ausgeben, dass man eine Nachricht re-tweeten und oder dem Unternehmensaccount folgen muss.

Dies ist sicher eine Form wie man für Aufmerksamkeit sorgen kann und um auch die Follower - Zahl zu steigern. Schnell und recht kostengünstig kann so durch das Re-Tweeten für etwas Gezwitscher (Buzz) gesorgt werden. Erzielt dies aber auch langfristige Effekte oder hat dies nur eine kurzfristige Substanz?

Personen die einem Unternehmen auf Twitter & Co. von sich aus und ohne Anreiz folgen, haben sicher ein höheres und langfristigeres Eigeninteresse und sind vielleicht sogar schon echte Fans. Viele die nur wegen dem Contest, also wegen dem möglichen Gewinn, folgen, werden wahrscheinlich nach Beendigung wieder den Unfollow - Button drücken.

Meiner Meinung nach ist die langfristige und bessere Strategie, Follower durch tolle, buzz-fähige Produkte & Leistungen aber auch über Twitter & Blog - Konversationen zu gewinnen. Es benötigt mehr Zeit und Aufwand, aber es werden höhere Word of Mouth Effekte erzielt und vor allen echte Fans gewonnen. Am Ende zählt eben auch hier, Qualität vor Quantität.

Mich würde Eure/Ihre Meinung dazu interessieren.

Sind solche Aktionen (Contests, Gewinnspiele, Rabatte für Follower) sinnvoll?
Werden die gewünschten Effekte ( lang oder kurzfristig / negativ oder positiv) erzielt/beeinflusst?
Wenn, wie sollte solch Eurer Meinung nach ein Wettbewerb gestaltet werden (mit oder ohne Follow & re-tweet Spielregeln)?

14.02.2009 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Sprechen wir über Social Media Marketing, so sprechen wir eigentlich nicht über online Marketing wie viele es kennen, sondern hauptsächlich über Kommunikation, Vernetzung und Gespräche (also zuhören und sprechen/teilen).

Wie sollte man aber vorgehen? Was ist zu beachten? Was kann man falsch machen?

Folgend einige “Empfehlungen” die den Umgang mit Social Media vereinfachen:

  • Bevor Sie selbst bloggen oder twittern, schauen Sie wo Ihre Zielgruppe ist und beobachten Sie ausgewählte Blogs sowie Twitter - Konversationen.  
  • Seien Sie offen für neue Kommunikationschancen & -verhalten.
  • Überlegen Sie sich, welche Social Media - & Kommunikationsinstrumente zu Ihnen passen bzw. Sie nutzen möchten. Blog, Microblogging (z.B. Twitter), Social Networks, Foren, Video Blogging, Podcasts.
  • Schauen Sie sich verschiedene Listen, Vorschläge & Vorgaben an, wie man Blogs, Twitter & Social Networks nutzen sollte. ABER finden Sie ihre eigene Social Media Taktik sowie einen eigenen Stil und kopieren Sie nicht andere Personen.
  • Testen Sie mit welchen Tools Sie am besten umgehen können.
  • Möchten Sie sich mit Ihrer Zielgruppe austauschen, so schauen Sie sich genau die Tonalität, das Verhalten und die genutzten Social Networks an.
  • Legen Sie fest, ob Sie ein persönliches, berufliches oder gemischtes Netzwerk aufbauen möchten.
    Ein persönliches Netzwerk lebt von der Qualität der (Ihnen bekannten) Kontakte und sollte nicht das Ziel haben, so viele Kontakte wie möglich zu sammeln. Ein berufliches Netzwerk lebt sicher eher von seiner Anzahl der Kontakte. Die Quantität hilft dort sicher, eigene Informationen zu teilen oder Geschäfte aufzubauen. Natürlich können Sie auch beides miteinander verknüpfen, schließlich ist es Ihr Netzwerk. Es könnte nur sein, dass andere Nutzer nicht in Ihr Netzwerk möchten.
  • Grundsätzlich gilt: Geben und teilen Sie um Feedback sowie einen Dialog zu erhalten.
  • Starten Sie einmal ganz offiziell mit der Kommunikation über soziale Medien, so müssen Sie diese stetig weiterführen. Sollten Sie sich einmal über lange Zeit enthalten, werden Ihre Kontakte es merken und wahrscheinlich darüber berichten.
  • Entscheiden Sie, wer für Ihre Online Kommunikation verantwortlich ist und somit als öffentlicher, transparenter Ansprechpartner bereit stehen soll. Wichtig ist, dass Sie sich nicht hinter einem Logo oder Namen verstecken. Menschen möchten mit Menschen sprechen.
  • Schaffen Sie tägliche Ressourcen & Zeit, um an den Gesprächen teilzunehmen sowie um reagieren zu können.
  • Erstellen Sie einen Social Media Guide für und mit Ihren Mitarbeitern.
  • Sie sollten immer sehr zeitnah auf Nachrichten reagieren.
  • Zeigen Sie transparent auf, warum Sie die Gespräche suchen. Z.B. Sie möchten das Feedback der Kunden aufnehmen, um die eigenen Produkte zu verbessern.
  • Es benötigt Zeit und viele transparente Gespräche. Seien Sie interessant, dass andere mit Ihnen in Kontakt treten.
  • Suchen Sie gezielt nach Nutzern die ähnliche Interessen haben & diese diskutieren.
  • Werden Sie zu Followern & Freunden Ihrer Fans.
  • Sollten Sie eine ernstgemeinte Freundschaftsanfrage ablehnen oder einem Follower nicht folgen, geben Sie ihm eine faire und ehrliche Begründung. Ansonsten kann er sich, ungerecht behandelt fühlen.
  • Überlegung Sie sich immer genau was Sie schreiben. Ihnen muss bewusst sein, dass Sie keine Kontrolle mehr über eine Nachricht haben, sobald diese versendet wurde.
  • Reagieren Sie auf Kritik, aber auch auf Lob bei Twitter und in Social Networks. Keines von beiden ist selbstverständlich.
  • Bieten Sie selbst unterschiedliche Kontaktmöglichkeiten an.
  • Messen Sie den Erfolg sowie die Auswirkungen Ihrer Social Media Aktivitäten.
  • Scheuen Sie sich nicht, Ihre Social Network Freunde, Twitter oder Blog Follower mit einzubeziehen und Fragen an Sie zu richten.
  • Ihre Website sollte natürlich Social Media freundliche Elemente enthalten (Integration von Twitter, Bookmarking, etc.)

Diese Fehler sollten Sie auf jeden Fall vermeiden:

  • Faken Sie niemals ein Profil oder Nachrichten in Social Networks, Foren oder Blogs. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird dies auffallen. Zudem lebt der Dialog von Ehrlichkeit & Respekt!
  • Verstecken Sie sich nicht hinter einem Pseudonym. Bauen Sie Ihre eigene (online) Marke auf.
  • Sie werden nie einen Dialog eröffnen oder wertvolles Feedback erhalten, wenn Sie nicht zuhören.
  • Nutzen Sie nicht Social-Networks und Microblogging Dienste um wahllos Kontakte (Spam) zu erzeugen.
  • Missbrauchen Sie Twitter & Co. nicht als Sales- & Marketing Schleuder. Bieten Sie Mehrwert an.
  • Veröffentlichen Sie niemals Informationen über Externe (z.B. Kunden, Partnern, Lieferanten, Kunden) die nicht abgesprochen sind.
  • Publizieren Sie keine Mitteilungen, nur mit dem Gedanken Hauptsache was zu veröffentlichen.
  • Gehen Sie nie davon aus, dass alle Ihrer Kunden Social Media verstehen oder mit entsprechenden Tools umgehen können.
  • Verwechseln Sie Social Media Marketing nicht, mit dem Schalten von Werbeanzeigen auf Facebook.

Wie ist Eure/Ihre Meinung dazu? Welche Punkte sollten noch mit auf die Liste?

Freue mich über weitere Anregungen.

07.01.2009 / Christian @ Uhl & Friends / 2 Kommentare

Mashable.com zeigt eine sehr interessante Grafik (von emarketer.com) zum Thema Social Media Marketing:

Social Media Marketing

Diese zeigt die Ergebnisse einer Umfrage bei Marketing Entscheidern über die Vorteile des Einsatzes von Social Media im Online Marketing.

Dabei bewerteten die Befragten die Kundenbindung sowie der direkte und schnelle Austausch mit dem entsprechenden Nutzen (wie z.B. der Analyse der Kundenanforderungen) als größte Vorteile.

08.11.2008 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Peter Kim von mashable.com, hat einmal aufgeführt, welche online Dienste sich im Social Media Marketing einsetzen lassen. Zu dem zeigt er dazu Beispiele, wie Unternehmen diese bereits nutzen:

Blogs (Johnson & Johnson, Delta Air Lines)
Bookmarking/Tagging (Adobe, Kodak)
Brand monitoring (Dell, MINI)
Content aggregation (Alltop, EMC)
Crowdsourcing/Voting (Oracle, Starbucks)
Discussion boards and forums (IBM, Mountain Dew)
Events and meetups (Molson, Pampers)
Mashups (Fidelity Investments, Nike)
Microblogging (method, Whole Foods)
Online video (Eukanuba, Home Depot)
Organization and staffing (Ford, Pepsi)
Outreach programs (Nokia, Yum Brands)
Photosharing (Rubbermaid, UK Government)
Podcasting (Ericsson, McDonalds)
Presentation sharing (CapGemini, Daimler AG)
Public Relations - social media releases (Avon, Intel)
Ratings and reviews (Loblaws, TurboTax)
Social networks: applications, fan pages, groups, and personalities (British Airways, Saturn)
Sponsorships (Coca-Cola, Whirlpool)
Virtual worlds (National Geographic, Toyota)
Widgets (Southwest Airlines, Target)
Wikis (Second Life, T-Mobile Sidekick)

Auch wir nutzen für die Kommunikation, Zusammenarbeit und Marketing-Maßnahmen Social Media Dienste ein.

Hier einmal ein kleiner Auszug:
Corporate Blog (www.uhl-and-friends.com)
Newsroom (newsroom.uhl-and-friends.com)
Twitter (www.twitter.com/uhlandfriends)
Bookmarks (www.diigo.com/user/uhlandfriends)
Präsentationen (http://www.slideshare.net/uhlandfriends)
Dokumente (www.scribd.com)
Videos (www.youtube.de)
Fotos (www.flickr.com)
Internes Wiki (Wissensmanagement)
Internes Microblogging (Kommunikation & Wissensmanagement)

Persönlich nutze ich zudem folgende Dienste:

www.twitter.com/christianuhl

www.xing.com/profile/Christian_Uhl2

www.facebook.de

Sind Sie dort auch vertreten? Dann senden Sie mir doch eine kurze Nachricht! Ich würde mich freuen!


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