30.03.2010 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Der BVDW hat einen Leitfaden für den Umgang mit Social Media veröffentlicht.

Jeder der in Social Networks, Communities & Co unterwegs ist, sollte sich die Empfehlungen einmal anschauen.

Grundlegend geht es dabei um folgende 10 Punkte:

  1. Definieren Sie Ziele
  2. Geheimnisse sind geheim und Interna bleiben intern
  3. Mitarbeiter müssen authentisch sein
  4. Wer veröffentlicht, übernimmt Verantwortung
  5. Interne Kritik ist erlaubt, bleibt aber intern
  6. Gehen Sie mit Fehlern offen um
  7. Schonen Sie Ihre Geschäftsbeziehungen
  8. Beachten Sie das geltende Recht
  9. Schränken Sie private Nutzung von Social Media während der Arbeitszeit ein
  10. Social Media erfordert kontinuierliches Engagement

Die PDF Version kann man hier herunterladen.

Weitere Artikel zum Thema:

30.03.2010 / Christian @ Uhl & Friends / 3 Kommentare

Facebook bekommt zurzeit einen hohen Zulauf. Auch die Nutzung scheint sich (gefühlt) von Twitter mehr zu Facebook zu verschieben.

Auch immer mehr Fanpages werden gestartet. Aber warum folgen Menschen einem Unternehmen überhaupt bei Facebook.

Bei facebookbiz habe ich in diesem Zusammenhang eine Auflistung von Motiven für Fans (via CMB) gefunden:

  • 49% folgen einer Fanpage bei Facebook, weil sie Kunden des Unternehmens sind
  • 42% möchten zeigen, für welche Unternehmen sie sich interessieren & identifizieren
  • 40% interessieren sich für Rabatte & Angebote
  • 34% macht es Spaß & fühlen sich unterhalten
  • 27% möchten früher als andere über News informiert werden
  • 26% wegen exklusiver Informationen
  • 23% wollen ein Teil der Community (des Unternehmens) sein
  • 17% werden Fan auf Empfehlung eines anderen Fans
  • 7% weil sie für das Unternehmen arbeiten
  • 1% sind an dem Unternehmen beteiligt

Weiter Gründe ein Fan einer Fanpage zu werden könnten sein:

  • Jobsuche - man möchte bei dem Unternehmen einmal arbeiten
  • Dialog - echte Nähe/Kontakt wird gesucht
  • Feedback - zur Verbesserung von Produkten & Leistungen
  • Support - Produktspezifische Fragen & Probleme

Warum folgen Sie/Du einem Unternehmen?

28.03.2010 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Im April findet wieder die Entwicklerkonferenz F8 von/für Facebook statt. Dort wird es darum gehen, wie externe Entwickler sich verstärkt bei Facebook einbringen können.

Wie Techcrunch nun erfahren hat, soll es einen “Gefällt mir” Button für externe Dienst geben. Damit würde das Bewertungssystem des Social-Networks Webseiten & Verlegern helfen, weiteren Traffic durch die digitale Weiterempfehlung zu bekommen.

In einer extra angelegten Fanpage (mit fast 3.3 Millionen Fans) fordern Usern auch einen “Gefällt mir nicht” Button. Ich persönlich halte das nicht für notwendig. Denn meiner Meinung sollten gut gemachte und interessante Inhalte mehr Aufmerksamkeit bekommen als weniger Gute.

(via createordie)

17.03.2010 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

4 Minuten & 13 Sekunden für alle die Facebook nutzen:

(via karrierebibel.de)

20.11.2009 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Die Fachgruppe des BVDW hat eine Empfehlung für Unternehmen, die Social Media nutzen (möchten), veröffentlicht.

Diese 6 Regeln sollen zur Orientierung dienen:

  1. Respekt
  2. Sachlichkeit
  3. Erreichbarkeit
  4. Glaubwürdigkeit
  5. Ehrlichkeit
  6. Recht

Mehr dazu gibt es u.a. bei Horizont.

19.11.2009 / Christian @ Uhl & Friends / 2 Kommentare

Im vorherigen Artikel bin ich bereits darauf eingegangen, wie man feststellen kann, ob man für den Social Media Einstieg gewappnet ist.

Wie kann man aber rein praktisch anfangen, wenn man Social Media für das Unternehmen einsetzen möchte?

Sprechen Sie Ihre Kunden an. Nicht online, sondern offline (in Ihrem Ladengeschäft, beim Kundentermin, etc.). Fragen Sie nach, was sie im Internet nutzen, wo sie Ihre Zeit verbringen, welche Vorteile sie sehen und wo Sie einkaufen.

Nachdem Sie erste wichtige Informationen über Ihre Kunden erhalten konnten, lesen Sie sich einmal durch verschiedene Blogs die das Thema Social Media umfassen. Auch wenn es zu Beginn etwas viel sein sollte, werden Sie hilfreiche Informationen finden. Sollte dies einfach zu spezifisch & umfangreich für Sie sein, dann holen Sie sich externen Rat zur Seite.

Sobald Sie Ihr eigenes Verständnis aufgebaut haben, folgen Sie den Gesprächen (also zuhören/hinhören), die in Ihrem Markt bzw. von Ihrer Zielgruppe online geführt werden. Natürlich können Sie zusätzlich auch weitere Erkenntnisse erhalten, indem Sie Ihren Wettbewerb beobachten. Lernen Sie, ob und wie Ihre Zielgruppe online Medien (Social Networks, Blogs, Twitter, etc.) nutzt. Wo Sie sie finden, wie sie angesprochen werden kann.

Folgende (kostenlose) Hilfsmittel können Sie dafür nutzen:

Blogsuche: blogsearch.google.detechnorati.com/search,twingly.com/searchsocialmention.com
Microblogging:  search.twitter.comtwingly.com/microblogsearch,  tweetscan.com
Alerts/Hinweise: google.com/alerts,

Erstellen Sie einen Leitpfaden (Do’s & Don’ts, Tipps & Tricks) der die (online) Kommunikation für jeden (beteiligten) Mitarbeiter regelt bzw. im als Hilfsmittel dient. Sie schützen so zusätzlich Ihre Unternehmensreputation.

Fangen Sie langsam an, sich an den Gesprächen zu beteiligen. Bieten Sie Hilfe an, beantworten Sie Fragen, weisen Sie auf Informationen zu einem Thema hin, veröffentlichen Sie spannende & neue Hintergründe & Geschichten, verschenken Sie etwas besonderes oder laden Sie Personen ein. Wichtig dabei ist, dass Sie Ihrem Unternehmen in der Kommunikation  in einem Unternehmensblog oder Twitter-Account ein menschliches und persönliches Gesicht geben. Verzichten Sie unbedingt darauf, reine vertriebsorientierte oder fachchinesische Mitteilungen zu veröffentlichen. Seien Sie ein Teil der Gespräche.

Dies ist sozusagen das Grundrauschen, also die dauerhafte Partizipation von Ihrer Seite. Stärken können Sie diese, indem Sie Ihre Kunden & Fans durch regelmäßige Aktionen an sich binden und involvieren. Wie so etwas aussehen kann, wird in einem weiteren Post folgen.

18.11.2009 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Wie kann man feststellen, ob Social Media auch etwas für das eigene Unternehmen ist und ob man bereit ist in den sozialen Medien bzw. online aktiv zu werden?

Wenn Sie folgende Fragen beantworten können, sind die ersten Voraussetzungen schon einmal erfüllt:

  • Sind Ressourcen, also Mitarbeiter & evtl. nötiges Budget, vorhanden?  Social Media an sich muss nicht teuer sein, aber es werden dauerhaft zumindest Mitarbeiter Ressourcen benötigt.
  • Welche Mitarbeiter & Abteilungen (Marketing, PR, Kundenservice, Produkt-Management, Personalabteilung, Führungsebenen, etc.) können und werden wie involviert sowie in die Social Media Kommunikation mit aufgenommen?
  • Jedem muss bewusst werden, dass Social Media mehr eine kulturelle als operative Veränderung ist. Diskussionen werden ab sofort öffentlich geführt. Probleme werden transparenter gelöst. Externe Meinungen müssen zugelassen werden.  Das Unternehmen nähert sich den Kunden an und baut auf einen engen Austausch. Sind Sie wirklich bereit für den öffentlichen Dialog?
  • Menschen online an das Unternehmen zu binden & zu involvieren ist eine langfristige Herausforderung. Social Media wird nicht helfen, von heute auf morgen den Umsatz zu steigern. Erst wenn Sie langfristig sähen werden Sie auch durch die Begeisterung Ihrer Kunden ernten können. Es benötigt einfach Zeit Kunden zu Fans bzw. Botschafter zu machen. Können Sie sich das leisten?
  • Haben Sie noch eine “Website” oder schon ein echtes Dialog-Instrument als online Präsenz? Sprich, ermöglichen Sie einen einfachen Austausch sowie eine leichte Vernetzung auf und über Ihre Unternehmensseite?
  • Es gehört etwas Mut dazu neue Dinge auszuprobieren. Nicht immer wird alles ohne Probleme im Social-Media-Leben laufen. Ist man also bereit von Fehlern und dem Feedback zu lernen?

18.11.2009 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Ich denke schon! Viel mehr sollte dies sogar ein wichtiger Bestandteil im Marketing und der Kommunikation sein.

Wichtig dabei ist, dass dies ohne Incentivierung also Honorierung passieren sollte. Auch sollte man Kunden nicht vorgeben, was sie zu schreiben haben.

Warum sollten wir explizit unsere Kunden fragen? Der Normalfall sieht doch so aus, dass verärgerte Menschen ihren Unmut meist sofort äußern. Dies kann eben auch in Form einer Bewertung im Shop, einer Meinung auf dem Blog oder bei Twitter sein.

Die Motivation etwas positiv zu Bewerten ist meist geringer. Auch Zufriedenheitsgefühle die wir öfters erleben, tauschen wir irgendwann nicht mehr aus. Ist man von seinem Auto begeistert, so wird man dies sicherlich in Gesprächen mit Freunden äußern. Aber an eine Bewertung, an ein Feedback beim Autohändler oder auf der Website des Herstellers sowie bei Twitter denkt irgendwann niemand mehr.

Es ist also wichtig, Kunden um Hilfe zu bitten, in dem man nach einem Feedback, einer Bewertung fragt. Auch Kunden werden gerne helfen.

05.11.2009 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Täglich veröffentlichen Menschen ihre Meinungen, Erfahrungen & Gedanken in Form von Videos, Bildern oder Texten in Social Networks sowie auf Plattformen. Dabei vermischt sich schnell privates & berufliches. Für den Mitarbeiter bzw. die einzelne Person sowie für Unternehmen kann dies weitreichende Konsequenzen erzeugen.

Das amerikanische Unternehmen Deloitte hat genau zu diesem Thema eine Umfrage bei Führungskräften & Mitarbeitern durchgeführt.

Hier einmal die wichtigsten Ergebnisse…

… aus der Sicht der Mitarbeiter:

  • 74 % sind der Meinung, dass es einfach ist, die Reputation eines Unternehmens in sozialen Medien zu schaden
  • 61% macht es nichts aus, wenn Arbeitgeber ihre Profile und Aktivitäten in Social Networks beobachten und würden deshalb auch nicht ihr online Verhalten ändern
  • 53 % sagen, dass dem Arbeitgeber das private Profil in Social Networks nichts angeht

… aus der Sicht der Führungskräfte:

  • 23 % sagen, dass Social Networks bei der Personalbeschaffung verwendet wird
  • 18 % können bestätigen, dass es eine von Mitarbeiter erstellte Facebook Fanpage des Unternehmens gibt
  • 23 % bestätigen, dass Social Networking auch zur internen Kommunikation verwendet wird

Quelle: deloitte.com (PDF)

Auch wenn man als Unternehmen noch nicht in sozialen Medien kommuniziert, so sollte man den eigenen Mitarbeitern eine Hilfestellung an die Hand geben, worauf sie achten sollten (gerade im Bezug zum Unternehmen) bzw. was sie nicht dürfen (z.B. ohne Autorizierung im Namen des Unternehmens kommunizieren.).

15.10.2009 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Auf absatzwirtschaft.de hat der Fernsehmoderator Ranga Yogeshwar (ARD / WDR) einen sehr interessanten Artikel, über den Kundendialog der Zukunft sowie der dramatisch steigenden Innovationsgeschwindigkeit in der Wirtschaft, veröffentlicht.

Hier einmal die wichtigsten Kernaussagen:

  • Alle Unternehmensbranchen stehen vor einem radikalen Umbruch, da das Social Web Kunden mehr Macht und Gehör verschafft.
  • Der Wirtschaft steht eine dramatisch steigende Innovationsgeschwindigkeit bevor.
  • Mit seinem iPhone hat der das komplette Rechenzentrum seiner Studienzeit in der Hosentasche.
  • Über Podcasts erreichen die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten junge Menschen durch die Hintertür.
  • Märkte werden durch das Internet immer globaler.
  • Es wird immer mehr intelligente Kunden geben, die besser informiert, kritischer sind sowie in einer neuen Art & Weise kommunizieren werden. Kunden werden sich dadurch nicht mehr einfach abspeisen lassen.
  • Das Internet wächst in einer nicht mehr verständlichen Dynamik.
    Im Vergleich: Die letzte Wetten-Dass-Sendung hatte mit rund 11 Millionen Zuschauer eine top Einschaltquote. Das Video der Comedy Show „Ahmed the Dead Terrorist” hatte hingegen auf YouTube allein 96 Millionen Abrufe aus England.
  • „Die Musik spielt nicht mehr bei ‚Wetten, dass’, die Musik spielt im Web”, meint Yogeshwar.

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