30.09.2009 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Bei adage.com habe ich einen interessanten Artikel über die Ängste bei Unternehmen gegenüber Social Media gefunden.

Diese und noch ein paar mehr möchte ich einmal unkommentiert auflisten:

  1. Mitarbeiter verschwenden viel Zeit in Social Networks, beim Bloggen & anderen online Aktivitäten
  2. Feinde werden versuchen die eigene Marke zu schädigen
  3. Unternehmen verlieren die Kontrolle über die eigene Marke
  4. Social Media benötigt viel Zeit & Geld
  5. Das Unternehmen könnte verklagt werden
  6. Unternehmensinterne Informationen gelangen nach außen
  7. Fehler werden offengedeckt und angeprangert
  8. Es gibt mehr negative als positive Meinungen gegenüber dem Unternehmen
  9. Unsicherheit Social Media zu nutzen 
  10. Wie man als Unternehmen starten sollte
  11. Die Mark wird verwässert

Welche Ängste gibt es noch?

15.08.2009 / Christian @ Uhl & Friends / 1 Kommentar

Interessantes Video mit Daten über Social Media.

Und wer schon die ersten Anzeichen einer Social Media Sucht bei sich erkannt hat, dem wird jetzt durch die “Social Media Addicts Association” geholfen:

04.08.2009 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Jeder der sich für Social Media interessiert, sollte sich einmal die 4 Ausgabe der Social Media Studie Wave von Universal McCann anschauen:

Wave 4

View more documents from ManuelPizarro.

Hier ein Auszug:

  • 67% der Erwachsenen haben in Deutschland einen Internet-Zugang. Deutschland liegt damit im oberen Mittelfeld. Führend ist Norwegen mit 86%.
  • Es gibt 625 Millionen aktive Internet User.
  • Immer mehr User nutzen Social Networks um sich auszutauschen sowie sich über Freunde zu informieren (71,1 % haben das Profil eines Freundes in einem Social Network aufgerufen).
  • 57 % der deutschen User lesen Blogs und 83% schauen sich online Videos an.

08.07.2009 / Christian @ Uhl & Friends / 3 Kommentare

Forrester Research hat den neusten Interactive Marketing Forecast veröffentlicht. Dabei sind die Aussichten für Online Marketing & Online Kommunikation sehr gut.

Social Media soll dabei der Bereich mit der höchsten Wachstumsrate sein. In den nächsten 5 Jahren soll eine Steigerung um 34% erzielt werden. Danach folgt Mobile Marketing mit 27% sowie Display Marketing mit 17 % Wachstum.

forrester_interactive_marketing_forecast

Sollte diese Vorschau eintreffen, so würde weiter mehr Budget vom klassischen Marketing in die Online-Disziplinen wandern.

07.07.2009 / Christian @ Uhl & Friends / 1 Kommentar

Es ist immer eine Sache für sich, wenn Statistiken über Twitter veröffentlicht werden. Wenn dabei verlässliche Zahlen rauskommen sollten, dann kann dies wohl Twitter selbst am besten. Deshalb sind Zahlen von externen Unternehmen immer etwa mit Vorsicht zu genießen. Trotzdem möchte ich die Auswertungen zu Twitter von Sysomos einmal aufführen:

  • 72,5 Prozent der Nutzer haben sich in den ersten 5 Monaten 2009 registriert
  • 85,3 % aller Twitter Nutzer veröffentlichen täglich nur eine oder keine Nachricht
  • 21 % haben noch gar keine Nachricht veröffentlicht
  • 93,6 % der Nutzer haben weniger als 100 Follower
  • 92,4 % folgenden weniger als 100 Nutzern
  • 5% der Twitter Nutzer sorgen für 75% der Aktivitäten
  • Für 50% der Mitteilungen werden externe mobile & Web-basierende Tools verwendet
  • Mit 53% soll es gegenüber 47% mehr Frauen als Männer bei den Nutzern geben
  • Dienstags gibt es die meisten Tweets. Sontags die wenigsten.
  • Um die Mittagszeit werden die meisten Tweets veröffentlicht
  • Nach den USA und UK hat Deutschland die meisten iPhone Twitter Nutzer
  • Auf Platz 6 liegt Deutschland, bei der gesamten Anzahl der Twitter Nutzer (USA liegt mit über 62 % und großen Abstand auf Platz 1)

05.07.2009 / Christian @ Uhl & Friends / 4 Kommentare

Immer öfter werden Wettbewerbe, Aktionen & Gewinnspiele, u.a. mit dem Ziel die Follower Anzahl bei Twitter zu erhöhen, durchgeführt. Dabei werden meist die Spielregeln ausgeben, dass man eine Nachricht re-tweeten und oder dem Unternehmensaccount folgen muss.

Dies ist sicher eine Form wie man für Aufmerksamkeit sorgen kann und um auch die Follower - Zahl zu steigern. Schnell und recht kostengünstig kann so durch das Re-Tweeten für etwas Gezwitscher (Buzz) gesorgt werden. Erzielt dies aber auch langfristige Effekte oder hat dies nur eine kurzfristige Substanz?

Personen die einem Unternehmen auf Twitter & Co. von sich aus und ohne Anreiz folgen, haben sicher ein höheres und langfristigeres Eigeninteresse und sind vielleicht sogar schon echte Fans. Viele die nur wegen dem Contest, also wegen dem möglichen Gewinn, folgen, werden wahrscheinlich nach Beendigung wieder den Unfollow - Button drücken.

Meiner Meinung nach ist die langfristige und bessere Strategie, Follower durch tolle, buzz-fähige Produkte & Leistungen aber auch über Twitter & Blog - Konversationen zu gewinnen. Es benötigt mehr Zeit und Aufwand, aber es werden höhere Word of Mouth Effekte erzielt und vor allen echte Fans gewonnen. Am Ende zählt eben auch hier, Qualität vor Quantität.

Mich würde Eure/Ihre Meinung dazu interessieren.

Sind solche Aktionen (Contests, Gewinnspiele, Rabatte für Follower) sinnvoll?
Werden die gewünschten Effekte ( lang oder kurzfristig / negativ oder positiv) erzielt/beeinflusst?
Wenn, wie sollte solch Eurer Meinung nach ein Wettbewerb gestaltet werden (mit oder ohne Follow & re-tweet Spielregeln)?

03.07.2009 / Christian @ Uhl & Friends / 7 Kommentare

Im Gegensatz zur Überschrift des Artikels “Twitter is a powerful marketing tool“ von Joseph Pena, ist Twitter für mich viel mehr ein Kommunikationstool als ein Marketing Tool. 

Bei der Nutzung von Twitter geht es nicht primär darum, so viele Menschen wie möglich zu erreichen und diese dann mit vertriebsorientierten Botschaften zu beschallen. Twitter ist u.a. zum quatschen zwitschern da. Also zum Austauschen, Feedback einholen & zum zuhören.

Natürlich hat er mit dem Zitat von Guy Kawasaki recht: “Twitter kann mit wenig Aufwand, schnell und kostenlos genutzt werden”. Aber, dass sollten nicht die Gründe für ein Unternehmen sein, Twitter zu nutzen. Erst sollte gut überlegt werden, welche Ziele möchte ich erreichen und unterstützt mich Twitter diese zu erreichen? Zu guter Letzt,  müssen natürlich auch die nötigen Ressourcen (sprich Mitarbeiter & Zeit) vorhanden sein! Wenn, dann muss sich jemand dauerhaft mit dem Thema beschäftigen.

(Edit: Text leicht angepasst.)

02.07.2009 / Christian @ Uhl & Friends / 2 Kommentare

Jeder der schon einmal geflogen ist, kennt die meist gleichen Sicherheitshinweise der Crew. Gerade wenn man viel fliegt, schaut man schon einmal etwas weniger oder gar nicht hin.

Dazu hat sich nun Air New Zealand etwas einfallen lassen. Diese Video erzeugt sicher nicht nur große Aufmerksamkeit über die Bildschirme im Flugzeug, sondern auch den Effekt, dass es sicher viele weiterleiten & darüber sprechen werden. Zur Zeit hat das Video bereits über 600.000 abrufe.

Ein eigentlich langweiliges Thema, sehr toll und vor allen erzählenswert aufbereitet.

(via scottmonty.com)

01.07.2009 / Christian @ Uhl & Friends / 2 Kommentare

Das folgende Video von EngageORM zeigt sehr schön verschiedene Parallelen zwischen der (damaligen) Punk - Bewegung und Social Media (von heute):

Social Media is the new punk rock

07.05.2009 / Christian @ Uhl & Friends / 5 Kommentare

Eine interessante Diskussion zum Thema “Twitter Nutzung” läuft gerade auf dem Blog von Christian Bölling.

Anstoß war ein Artikel über einen Bericht beim Netzökonom Holger Schmidt sowie die folgenden Aussage von Brian Solis auf der Next09:

“Ich muss nicht wissen, was Du am Abend gegessen hast. Ich muss auch nicht wissen, wann Du am Abend ins Bett gegangen ist”, kritisierte Brian Solis, Mr. PR 2.0, die geballte Ansammlung an Belanglosigkeiten, die Twitter überfluten. Er erinnerte die Netzwerker daran, dass alle Einträge öffentlich sind und auch später wieder gefunden werden. “At the end of the day: We are what we share”, sagte Solis.

Sicherlich gibt es dazu verschiedene Meinungen. Hier kurz meine “2 cents”:

Das gute am Micro-/Bloggen ist doch, dass jeder schreiben kann was er möchte. Und das schlechte am Micro-/Bloggen ist doch, dass jeder schreiben kann was er möchte.

Im Ernst, jeder kann schreiben was er möchte. Die Frage, ob dies für andere auf Dauer interessant ist, entscheidet doch letzten endlich darüber, wer einem folgt und sich mit mir austauschen möchte.

Die Interessen & Gründe warum man Twitter nutzt, können zudem total unterschiedlich sein. Dabei spielen berufliche, private und persönliche Aspekte sicher eine Rolle & beeinflussen die Inhalte über die man schreiben & lesen möchte/kann.

Ein weiterer Punkt ist für mich natürlich der Umgang mit verdammt vielen Informationen. Auch mit einem guten Follower-Management ist es manchmal schon sehr schwer, den ganzen Tweets zu folgen. Da kann ich z.B. schon gerne auf “Guten Morgen…”,  ”Gute Nacht…”  oder „Ich gehe jetzt was trinken…” Tweets verzichten.

Für Unternehmen, die einen Dialog mit Ihren Kunden/Fans aufrecht erhalten möchten, wird es sicher notwendig sein, nicht nur über Produktinformationen sondern auch über Menschliches & Internes zu kommunizieren.


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