23.08.2010 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Bei der Durchführung von digitalen Werbekampagnen kommen oft mehrere AdServer-Systeme zum Einsatz. Das klassische Modell ist, dass die Media-Agentur dem Werbeträger bzw. Vermarkter die Werbemittel als AdTag zur Verfügung stellt.

Mit einer kleinen Artikelreihe, möchten wir allen Adops, AdManagern & AdTraffickern helfen, AdTags der verschiedenen AdServer-Anbieter korrekt einzubauen.

Unser erstes Beispiel:

Wie setze ich Bluestreak AdTags in DFP von DoubleClick ein ?

Wie müssen AdTags von Bluestreak in DFP eingesetzt werden, damit das Messen der AdImpressions & AdClicks gewährleistet wird?

Bluestreak AdTags werden meist als JavaScript oder iFrame Varianten angeliefert. Je nach Einbauverfahren (als Rich Media Creative oder Custom Creative / mit oder ohne Dart-Templates) müssen diese angepasst werden.

Wie bei fast allen AdTags müssen die beiden DFP Makros %n (für die Zufallszahl) sowie %c (für die Klick-Messung auf Vermarkter-Seite) integriert werden.

Ein angelieferter Bluestreak AdTag sieht wie folgt aus:

<SCRIPT LANGUAGE=’JavaScript’ SRC=http://s0b.bluestreak.com/ix.e?jss&s=111111&u=&n=Insert_Time_Stamp_Here&cltk=Insert_Click_Track_URL_Here>
</script><noscript>
<a href=’http://s0b.bluestreak.com/ix.e?hr&s=111111′ target=_top>
<img src=’http://s0b.bluestreak.com/ix.e?ir&s=111111′ border=0></a>
</noscript>

Angepasst sollte dieser dann wie folgt in Dart eingebaut sein:

<SCRIPT LANGUAGE=’JavaScript’ SRC=http://s0b.bluestreak.com/ix.e?jss&s=111111&u=&n=%n&cltk=%c>
</script><noscript>
<a href=’
%chttp://s0b.bluestreak.com/ix.e?hr&s=111111′ target=_top>
<img src=’http://s0b.bluestreak.com/ix.e?ir&s=111111′ border=0></a>
</noscript>

Der angelieferte AdTag zeigt sehr schön, wie einfach der Einbau der Markos durch die vordefinierten Platzhalter bei Bluestreak ist. Nicht zu vergessen ist der NoScript Bereich. Auch wenn dieser verhältnismäßig selten zum Einsatz kommt, macht es Sinn auch dort das Makro für die Klick-Zählung zu integrieren.

20.11.2009 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Die Fachgruppe des BVDW hat eine Empfehlung für Unternehmen, die Social Media nutzen (möchten), veröffentlicht.

Diese 6 Regeln sollen zur Orientierung dienen:

  1. Respekt
  2. Sachlichkeit
  3. Erreichbarkeit
  4. Glaubwürdigkeit
  5. Ehrlichkeit
  6. Recht

Mehr dazu gibt es u.a. bei Horizont.

19.11.2009 / Christian @ Uhl & Friends / 2 Kommentare

Im vorherigen Artikel bin ich bereits darauf eingegangen, wie man feststellen kann, ob man für den Social Media Einstieg gewappnet ist.

Wie kann man aber rein praktisch anfangen, wenn man Social Media für das Unternehmen einsetzen möchte?

Sprechen Sie Ihre Kunden an. Nicht online, sondern offline (in Ihrem Ladengeschäft, beim Kundentermin, etc.). Fragen Sie nach, was sie im Internet nutzen, wo sie Ihre Zeit verbringen, welche Vorteile sie sehen und wo Sie einkaufen.

Nachdem Sie erste wichtige Informationen über Ihre Kunden erhalten konnten, lesen Sie sich einmal durch verschiedene Blogs die das Thema Social Media umfassen. Auch wenn es zu Beginn etwas viel sein sollte, werden Sie hilfreiche Informationen finden. Sollte dies einfach zu spezifisch & umfangreich für Sie sein, dann holen Sie sich externen Rat zur Seite.

Sobald Sie Ihr eigenes Verständnis aufgebaut haben, folgen Sie den Gesprächen (also zuhören/hinhören), die in Ihrem Markt bzw. von Ihrer Zielgruppe online geführt werden. Natürlich können Sie zusätzlich auch weitere Erkenntnisse erhalten, indem Sie Ihren Wettbewerb beobachten. Lernen Sie, ob und wie Ihre Zielgruppe online Medien (Social Networks, Blogs, Twitter, etc.) nutzt. Wo Sie sie finden, wie sie angesprochen werden kann.

Folgende (kostenlose) Hilfsmittel können Sie dafür nutzen:

Blogsuche: blogsearch.google.detechnorati.com/search,twingly.com/searchsocialmention.com
Microblogging:  search.twitter.comtwingly.com/microblogsearch,  tweetscan.com
Alerts/Hinweise: google.com/alerts,

Erstellen Sie einen Leitpfaden (Do’s & Don’ts, Tipps & Tricks) der die (online) Kommunikation für jeden (beteiligten) Mitarbeiter regelt bzw. im als Hilfsmittel dient. Sie schützen so zusätzlich Ihre Unternehmensreputation.

Fangen Sie langsam an, sich an den Gesprächen zu beteiligen. Bieten Sie Hilfe an, beantworten Sie Fragen, weisen Sie auf Informationen zu einem Thema hin, veröffentlichen Sie spannende & neue Hintergründe & Geschichten, verschenken Sie etwas besonderes oder laden Sie Personen ein. Wichtig dabei ist, dass Sie Ihrem Unternehmen in der Kommunikation  in einem Unternehmensblog oder Twitter-Account ein menschliches und persönliches Gesicht geben. Verzichten Sie unbedingt darauf, reine vertriebsorientierte oder fachchinesische Mitteilungen zu veröffentlichen. Seien Sie ein Teil der Gespräche.

Dies ist sozusagen das Grundrauschen, also die dauerhafte Partizipation von Ihrer Seite. Stärken können Sie diese, indem Sie Ihre Kunden & Fans durch regelmäßige Aktionen an sich binden und involvieren. Wie so etwas aussehen kann, wird in einem weiteren Post folgen.

18.11.2009 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Wie kann man feststellen, ob Social Media auch etwas für das eigene Unternehmen ist und ob man bereit ist in den sozialen Medien bzw. online aktiv zu werden?

Wenn Sie folgende Fragen beantworten können, sind die ersten Voraussetzungen schon einmal erfüllt:

  • Sind Ressourcen, also Mitarbeiter & evtl. nötiges Budget, vorhanden?  Social Media an sich muss nicht teuer sein, aber es werden dauerhaft zumindest Mitarbeiter Ressourcen benötigt.
  • Welche Mitarbeiter & Abteilungen (Marketing, PR, Kundenservice, Produkt-Management, Personalabteilung, Führungsebenen, etc.) können und werden wie involviert sowie in die Social Media Kommunikation mit aufgenommen?
  • Jedem muss bewusst werden, dass Social Media mehr eine kulturelle als operative Veränderung ist. Diskussionen werden ab sofort öffentlich geführt. Probleme werden transparenter gelöst. Externe Meinungen müssen zugelassen werden.  Das Unternehmen nähert sich den Kunden an und baut auf einen engen Austausch. Sind Sie wirklich bereit für den öffentlichen Dialog?
  • Menschen online an das Unternehmen zu binden & zu involvieren ist eine langfristige Herausforderung. Social Media wird nicht helfen, von heute auf morgen den Umsatz zu steigern. Erst wenn Sie langfristig sähen werden Sie auch durch die Begeisterung Ihrer Kunden ernten können. Es benötigt einfach Zeit Kunden zu Fans bzw. Botschafter zu machen. Können Sie sich das leisten?
  • Haben Sie noch eine “Website” oder schon ein echtes Dialog-Instrument als online Präsenz? Sprich, ermöglichen Sie einen einfachen Austausch sowie eine leichte Vernetzung auf und über Ihre Unternehmensseite?
  • Es gehört etwas Mut dazu neue Dinge auszuprobieren. Nicht immer wird alles ohne Probleme im Social-Media-Leben laufen. Ist man also bereit von Fehlern und dem Feedback zu lernen?

18.11.2009 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Ich denke schon! Viel mehr sollte dies sogar ein wichtiger Bestandteil im Marketing und der Kommunikation sein.

Wichtig dabei ist, dass dies ohne Incentivierung also Honorierung passieren sollte. Auch sollte man Kunden nicht vorgeben, was sie zu schreiben haben.

Warum sollten wir explizit unsere Kunden fragen? Der Normalfall sieht doch so aus, dass verärgerte Menschen ihren Unmut meist sofort äußern. Dies kann eben auch in Form einer Bewertung im Shop, einer Meinung auf dem Blog oder bei Twitter sein.

Die Motivation etwas positiv zu Bewerten ist meist geringer. Auch Zufriedenheitsgefühle die wir öfters erleben, tauschen wir irgendwann nicht mehr aus. Ist man von seinem Auto begeistert, so wird man dies sicherlich in Gesprächen mit Freunden äußern. Aber an eine Bewertung, an ein Feedback beim Autohändler oder auf der Website des Herstellers sowie bei Twitter denkt irgendwann niemand mehr.

Es ist also wichtig, Kunden um Hilfe zu bitten, in dem man nach einem Feedback, einer Bewertung fragt. Auch Kunden werden gerne helfen.

06.07.2009 / Christian @ Uhl & Friends / 2 Kommentare

Ein Unternehmensblog sollte immer spannende, aktuelle & wertvolle Informationen bieten sowie den Leser mit einbeziehen.

Was können mögliche Themen sein? Worüber kann man schreiben?

Hier dazu einige Ideen, die sicher für fast alle interessant sind:

Unternehmensbezogen

  • Einblicke (Produkte, Arbeitsweise, Strukturen, Vergangenheit)
  • Menschen (Mitarbeitervorstellungen)
  • Kunden & Projekte (Interviews, Berichte)
  • Berichte/Veröffentlichungen (Geschäftsberichte)
  • Messe (Besuch / Aussteller)
  • Unternehmensveranstaltung/-feier
  • Personalveränderungen
  • Mitglieder/Aktionärsversammlungen
  • Jubiläen
  • Neue Produkte & Services
  • Änderungen in der Produktion (z.B. ausschließliche Verwendung von Bio-Rohstoffen)
  • Eröffnung von neuen Zweigstellen oder Niederlassungen (Expansion)
  • Neue Aufträge & Kunden
  • Durchführung oder Unterstützung von Projekten
  • Neue Kooperationen
  • Ethik & Social Media Guides für das Unternehmen und die Branche erstellen
  • Befragung der Leser & Kunden (Produktentwicklung, Zufriedenheitsbefragung)
  • Einladungen
  • Aktionen (Wettbewerbe, Gewinnspiele)

Allgemein

  • Ausblick auf die Zukunft der eigenen Branche
  • Aktuelle Studie auswerten
  • Ressourcen/Informationen im Internet aufzeigen (bzgl. der Branche, Produkte, etc.)
  • Eigenen Artikel als Antwort auf Berichte, Artikel anderer verfassen
  • Liste über die Mythen der Branche
  • Liste über die Top 10 Blogs der Nische
  • Liste über die Top 10 Blog Artikel der Branche
  • Fach- & Brancheninformationen
  • Whitepaper & Checklisten veröffentlichen
  • Anleitungen & Hilfen
  • Umfragen

Download der Liste.

Diese Liste werden wir in Zukunft immer wieder erweitern.

Selbst noch ein paar Ideen für mögliche Themen? Wir freuen uns über jedes Feedback.


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