09.01.2010 / Christian @ Uhl & Friends / Keine Kommentare

Da für mich grundsätzlich nichts selbstverständlich ist, schätze ich die Hilfe von anderen immer sehr und sehe es wirklich als Pflicht (soweit es möglich ist) mich auch immer zu bedanken.

Das sehe ich eigentlich auch bei Retweet’s so. Denn diese können für mich auch eine Art von Wertschätzung oder eben ein kleiner Gefallen sein. Sollte man also für jeden ReTweet einmal “Danke” in die weite Welt hinaus senden oder würde dies auf Dauer als Tweet-Spam wahrgenommen werden?

Hier einige Reaktionen auf meine Frage, die ich auch bei Twitter veröffentlicht hatte:

twitter_tobika_feeback

twitter_sabrinapankin_feeback

twitter_themroc_feeback

twitter_mikeschwede_feeback

twitter_crosla_feeback

Mein Eindruck ist, dass die Erwartung da gar nicht so hoch ist. Klar, jeder freut sich über ein “Danke”, aber bei der Fülle von Tweets, verzichtet man da einfach gerne darauf. Weiterhin besteht natürlich auch die Möglichkeit eine Direkt-Nachricht zu senden.

Nochmals besten Dank an alle (auch an Sonja bei Facebook) für Euer Feedback.

07.07.2009 / Christian @ Uhl & Friends / 1 Kommentar

Es ist immer eine Sache für sich, wenn Statistiken über Twitter veröffentlicht werden. Wenn dabei verlässliche Zahlen rauskommen sollten, dann kann dies wohl Twitter selbst am besten. Deshalb sind Zahlen von externen Unternehmen immer etwa mit Vorsicht zu genießen. Trotzdem möchte ich die Auswertungen zu Twitter von Sysomos einmal aufführen:

  • 72,5 Prozent der Nutzer haben sich in den ersten 5 Monaten 2009 registriert
  • 85,3 % aller Twitter Nutzer veröffentlichen täglich nur eine oder keine Nachricht
  • 21 % haben noch gar keine Nachricht veröffentlicht
  • 93,6 % der Nutzer haben weniger als 100 Follower
  • 92,4 % folgenden weniger als 100 Nutzern
  • 5% der Twitter Nutzer sorgen für 75% der Aktivitäten
  • Für 50% der Mitteilungen werden externe mobile & Web-basierende Tools verwendet
  • Mit 53% soll es gegenüber 47% mehr Frauen als Männer bei den Nutzern geben
  • Dienstags gibt es die meisten Tweets. Sontags die wenigsten.
  • Um die Mittagszeit werden die meisten Tweets veröffentlicht
  • Nach den USA und UK hat Deutschland die meisten iPhone Twitter Nutzer
  • Auf Platz 6 liegt Deutschland, bei der gesamten Anzahl der Twitter Nutzer (USA liegt mit über 62 % und großen Abstand auf Platz 1)

03.07.2009 / Christian @ Uhl & Friends / 7 Kommentare

Im Gegensatz zur Überschrift des Artikels “Twitter is a powerful marketing tool“ von Joseph Pena, ist Twitter für mich viel mehr ein Kommunikationstool als ein Marketing Tool. 

Bei der Nutzung von Twitter geht es nicht primär darum, so viele Menschen wie möglich zu erreichen und diese dann mit vertriebsorientierten Botschaften zu beschallen. Twitter ist u.a. zum quatschen zwitschern da. Also zum Austauschen, Feedback einholen & zum zuhören.

Natürlich hat er mit dem Zitat von Guy Kawasaki recht: “Twitter kann mit wenig Aufwand, schnell und kostenlos genutzt werden”. Aber, dass sollten nicht die Gründe für ein Unternehmen sein, Twitter zu nutzen. Erst sollte gut überlegt werden, welche Ziele möchte ich erreichen und unterstützt mich Twitter diese zu erreichen? Zu guter Letzt,  müssen natürlich auch die nötigen Ressourcen (sprich Mitarbeiter & Zeit) vorhanden sein! Wenn, dann muss sich jemand dauerhaft mit dem Thema beschäftigen.

(Edit: Text leicht angepasst.)

07.05.2009 / Christian @ Uhl & Friends / 5 Kommentare

Eine interessante Diskussion zum Thema “Twitter Nutzung” läuft gerade auf dem Blog von Christian Bölling.

Anstoß war ein Artikel über einen Bericht beim Netzökonom Holger Schmidt sowie die folgenden Aussage von Brian Solis auf der Next09:

“Ich muss nicht wissen, was Du am Abend gegessen hast. Ich muss auch nicht wissen, wann Du am Abend ins Bett gegangen ist”, kritisierte Brian Solis, Mr. PR 2.0, die geballte Ansammlung an Belanglosigkeiten, die Twitter überfluten. Er erinnerte die Netzwerker daran, dass alle Einträge öffentlich sind und auch später wieder gefunden werden. “At the end of the day: We are what we share”, sagte Solis.

Sicherlich gibt es dazu verschiedene Meinungen. Hier kurz meine “2 cents”:

Das gute am Micro-/Bloggen ist doch, dass jeder schreiben kann was er möchte. Und das schlechte am Micro-/Bloggen ist doch, dass jeder schreiben kann was er möchte.

Im Ernst, jeder kann schreiben was er möchte. Die Frage, ob dies für andere auf Dauer interessant ist, entscheidet doch letzten endlich darüber, wer einem folgt und sich mit mir austauschen möchte.

Die Interessen & Gründe warum man Twitter nutzt, können zudem total unterschiedlich sein. Dabei spielen berufliche, private und persönliche Aspekte sicher eine Rolle & beeinflussen die Inhalte über die man schreiben & lesen möchte/kann.

Ein weiterer Punkt ist für mich natürlich der Umgang mit verdammt vielen Informationen. Auch mit einem guten Follower-Management ist es manchmal schon sehr schwer, den ganzen Tweets zu folgen. Da kann ich z.B. schon gerne auf “Guten Morgen…”,  ”Gute Nacht…”  oder „Ich gehe jetzt was trinken…” Tweets verzichten.

Für Unternehmen, die einen Dialog mit Ihren Kunden/Fans aufrecht erhalten möchten, wird es sicher notwendig sein, nicht nur über Produktinformationen sondern auch über Menschliches & Internes zu kommunizieren.

28.02.2009 / Christian @ Uhl & Friends / 7 Kommentare

Immer mehr Menschen interessieren sich für das Microblogging. Twitter, der meist genutzte Dienst, gewinnt auch in Deutschland immer mehr Nutzer.

Aber was ist Twitter eigentlich? Warum sollte man Microblogging nutzen? Welche Vorteile bringt es?

Nicole Simon & Nikolaus Bernhardt liefern mit ihrem Buch “Twitter. Mit 140 Zeichen zum Web 2.0” Antworten auf diese und viele weitere Fragen.  

Twitter 140 Zeichen - Cover

 Inhaltsverzeichnis / Kapitelübersicht

Da ich das Buch für Neulinge aber auch für erfahrene Twitter-User empfehlen kann und rein zufällig ;) noch ein schön verschweißtes Exemplar auf meinem Schreibtisch liegen habe, möchte ich 235 Seiten geballtes Wissen in gedruckter Form gerne weitergeben.

Wer Interesse an dem Buch hat, muss dafür maximal 140 Zeichen investieren.

Einfach einen der folgenden Sätze weiterführen und diesen mit dem Hashtag #b140z an mich (@christianuhl) senden oder hier im Blog als Kommentar (bitte dann Twitter oder Blog-Adresse angeben) hinterlassen:

  • Twittern finde ich klasse, weil…
  • 140 Zeichen sind für mich…
  • Ohne Twitter wäre…
  • Beim Twittern sollte man vermeiden…
  • Ich folge Unternehmen bei Twitter, wenn…?
  • Mein ultimativer Twittertipp ist….

Jeder Tweet und Kommentar mit einem weitergeführten Satz, wird in die Verlosung aufgenommen. Der Einsendeschluss ist der 08.03.2009. Nach der Auslosung werde ich mich bei dem/der Gewinner/in melden & natürlich hier veröffentlichen.

Viel Spaß… :)

Edit (6) 06.03.09 - 20:00Uhr:

Hier eine Liste der bisherigen Teilnehmer über Twitter:

  1. MichaelMBerlin: @christianuhl 140 Zeichen sind für mich ein Kreativgehege #b140z
  2. Wissenssucher: @christianuhl 140 Zeichen sind für mich… Information, Unterhaltung und Kommunikation in konzentrierter Form. #b140z
  3. nadiz: @christianuhl Twittern finde ich klasse, weil dessen Informationen uns in unseren Tätigkeiten näher zusammenrücken lassen. #b140z
  4. mainp: @christianuhl 140 Zeichen sind für mich häufig aufschlussreicher und persönlicher als ein ganzer Blogpost. #b140z
  5. amauf: @christianuhl 140 Zeichen sind für mich … komprimierte nützliche Informationen oder total belangloser Quatsch. #b140z
  6. CarolinN: #b140z @christianuhl Twitter finde ich klasse, weil ich damit lerne mich kurzzufassen und nicht mehr so herumzuschwafeln wie ich das für …
  7. kirstene: @christianuhl: Twittern finde ich klasse, weil es keine andere Möglichkeit gibt, so schnell so gut informiert zu sein. #b140z
  8. schneeengel: @christianuhl 140 Zeichen sind für mich… völlig ausreichend, um sich mitzuteilen! #b140z
  9. Roquane: @christianuhl Mein ultimativer Twittertipp: Einfach loslegen - ohne Rücksicht auf (mögliche) Follower-Verluste. Nur so lernt man’s! #b140z
  10. AndreasPrause: @christianuhl Twittern finde ich Klasse, weil man sich schnell, einfach und präzise mitteilen kann. #b140z
  11. DASKAjA: @christianuhl 140 Zeichen sind für mich meistens mehr als genug. Manchmal allerdings auch nicht, dann wird aufgeteilt, abgekürzt und… #b140z
  12. marcowiemer: @christianuhl Mein ultimativer Twittertipp ist….twidroid! twittern auf dem G1 #b140z
  13. monikalohmann: @christianuhl 140 Zeichen sind für mich …. die schönste Nebensache der Welt ;-)
  14. gesundheitswirt: @christianuhl Twittern finde ich klasse, weil man schnell Kontakte knüpfen kann und immer auf dem Laufenden ist. #b140z
  15. lararazauber @christianuhl … Twittern finde ich klasse, weil…es nur wenig Worte bedarf, um sich auszudrücken!
  16. netzschreibe@christianuhl b140z Twittern finde ich klasse, weil ich ab 141 das Denken einstellen kann :))
  17. Ennome@christianuhl 140 Zeichen sind für mich einfacher als Blogging, schneller als Telefon und direkter als Email #b140z
  18. Jellytwitts@christianuhl Ohne Twitter wäre mein Leben um einiges langweiliger. Öhm - ich hätte aber mehr Zeit *g #b140z

Ziehung: Meine liebe Kollegin Denise hat den Gewinner gezogen:

Herzlichen Glückwunsch an Stefan (alias denQuer). Das Buch ist bereits an Dich unterwegs.

Vielen Dank auch an alle anderen die Teilgenommen haben.

15.01.2009 / Christian @ Uhl & Friends / 4 Kommentare

Wie der Microblogging-Dienst Twitter Nachrichten in wenigen Minuten über die ganze Welt verteilt, das zeigt der aktuelle Flugzeugabsturz aus Amerika.

Was ist/war passiert?

Ein Airbus 320 der US Airways ist auf dem Weg von LaGuardia nach Charlotte in den Hudson River gestürzt. Zum Glück brach das Flugzeug nicht auseinander, so dass sich viele Passagiere aus der schwimmenden Maschine retten konnten. Ob es alle geschafft haben und warum das Flugzeug, dass gerade erst gestartet war, abstürzte, ist (zum Zeitpunkt des Beitrags) noch nicht klar. Nach ersten Vermutungen soll die Maschine von mehren Vögeln getroffen worden sein.

Verbreitung der Nachricht:

Alles fing mit einem Tweet gegen 21.35 Uhr (CET) von @jkrums (Janis Krum) an:

Der Tweet verbreitete sich durch Re-Tweets, also dem weiterleiten der Nachricht an die eigenen Follower, rasend schnell. Twitpic.com, der Service der das enthaltende Foto hostet, ging sogar durch den Ansturm in die Knie und war nicht mehr erreichbar. Einige weitere Augenzeugen konnten das Flugzeug sogar aus der Entfernung sehen und stellten Aufnahmen auf Foto-Plattformen wie Flickr .

Sucht man über die Twitter-Suche nach “plane crash” oder “hudson river” so gibt es bereits tausende von Tweets.

Die Nachricht nahm ihren Lauf um die ganze Welt. Schneller als die meisten TV-Sender und Online-Nachrichtenportale das Geschehen aufnehmen konnten.

An diesem Beispiel zeigen sich wieder die Vorteile des Microbloggings sowie der Social Media Dienste für die Berichterstattung:

  • mit einem Handy kann man fast von jedem Ort von aktuellen Ereignissen (Nachrichten & Fotos) in Windeseile berichten
  • die Nutzung hat geringe technische Hürden. Also für jedermann nutzbar.
  • die Qualität setzt sich durch. Kaum einer leitet unsinnige Nachrichten an seine Follower weiter.
  • durch die Anbindung an weitere Dienste und Plattformen, verbreiten sich Informationen über verschiedenste Medien und Kanäle.
  • die Vernetzung der Twitter-User ist über die ganze Welt sehr groß

Update: Der Fernsehsender MSNBC interviewte danach sogar den Twitter-Berichterstatter Janis Krums

06.01.2009 / Christian @ Uhl & Friends / 1 Kommentar

Über einen Tweet von Chris Brogan wurde ich auf folgenden Erfahrungsbericht “Phishing Scam Spreading on Twitter” von Chris Pirillo aufmerksam. Er schreibt über die ersten Versuche des Phisings bei Twitter.

Jedem wird ans Herz gelegt, sein Passwort auf www.twitter.com zu ändern und bei der Auswahl/Nutzung von Third Party Anwendungen (also Tools die Twitter unterstützen/erweitern die das eigene Twitter Login und Passwort verlangen) vorsichtig zu sein und sich im Vorfeld so gut wie es geht zu informieren. Wer 99,9% sicher sein möchte, muss wohl die Finger von solchen Tools lassen.

Hier noch weitere Tipps für den eigenen Schutz “Practical Guide to Avoid Twitter Phishing Scams“.

Im Twitter Blog gibt es nun noch eine Erklärung wie es dazu kommen konnte, dass verschiedene Twitter Accounts von Prominenten gehackt wurden konnten.


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